Idee
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Pendeln über die Grenze messen, ohne Daten herzugeben
Wie Menschen zwischen Konstanz, Kreuzlingen und dem Thurgau über die Grenze kommen (wie viele, wohin, zu welchem Zweck, mit welchem Verkehrsmittel), weiß heute niemand genau. Die Statistikplattform Bodensee schreibt selbst, dass ihre Datenlage nicht einmal zeigt, ob Grenzgänger innerhalb der Region pendeln; das grenzüberschreitende Gesamtverkehrskonzept Kreuzlingen–Konstanz nennt seine Zahlen zum öffentlichen Verkehr eine „grobe Schätzung“; und der Bund fragt im Prüfbericht zum Agglomerationsprogramm, wie die angestrebte Verlagerung vom Auto erreicht werden soll. Die Daten dazu gibt es, aber verteilt auf Verkehrsbetriebe, Parkhäuser, Arbeitgeber und Behörden in zwei Ländern, und niemand darf sie zusammenlegen. Wir rechnen die Antwort aus, ohne sie zusammenzulegen, auf zwei Ebenen: 1. ohne Verknüpfung aus Zahlen, die die Halter schon haben (Zählungen, Summen), zu Verkehrsmittelanteilen an der Grenze und geschätzten Quelle-Ziel-Strömen; 2. mit Verknüpfung dort, wo Daten je Person oder Fahrzeug vorliegen (Arbeitgeber, Parkhäuser, Abos), über einen gemeinsamen Schlüssel, ohne dass jemand die Liste des anderen sieht. Werkzeuge: sichere Mehrparteienberechnung (MPC), private Schnittmengenberechnung (PSI), Differential Privacy (DP). Die Rohdaten bleiben bei ihren Haltern und im Land.
Grenzüberschreitende Mobilität
Pendlerströme
Mobilitätsdaten
- Reifegrad:
- Erste Idee
- Ergebnis:
- Prototyp-Entwurf (Mockup, Papier, Klickdummy)
- Gesucht:
- Mathematik & Statistik, Datenhalter aller Couleur