CROSSING FORWARD – gemeinsam Mobilität gestalten

Freitag, 2. Oktober 2026 IHK Hochrhein-Bodensee · Reichenaustraße 21 · 78467 Konstanz

Ein Tag. Konkrete Lösungen für die Mobilität der Bodenseeregion.

Das Format

Was ist CROSSING FORWARD?

CROSSING FORWARD ist ein eintägiges Arbeitsformat für die Zukunft der Mobilität in der Bodenseeregion. Entscheider, Fachleute und kreative Köpfe aus Wirtschaft, Digitalwirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft kommen zusammen, um an konkreten Fragestellungen zu arbeiten.

Die Themen werden vorab eingereicht und kuratiert. Am Veranstaltungstag werden sie vorgestellt, Teams bilden sich und arbeiten gemeinsam an Lösungsansätzen. Das Ziel: Ergebnisse mit klaren nächsten Schritten – keine Ideen, die in der Schublade verschwinden.

Das Format ist bewusst grenzüberschreitend angelegt. Die Bodenseeregion umfasst vier Länder – Deutschland, Österreich, die Schweiz und Liechtenstein. CROSSING FORWARD bringt Akteure über diese Grenzen hinweg zusammen.

Eine gemeinsame Veranstaltung von HTWG Konstanz und cyberLAGO im Rahmen des Sustainable Mobility Lab – in Kooperation mit MOVE+, IHK Hochrhein-Bodensee und der Internationalen Bodensee Konferenz.

Teilnehmer

Für wen?

CROSSING FORWARD bringt Akteure an einen Tisch, die Mobilität in der Bodenseeregion mitgestalten wollen.

Am Tisch sitzen unter anderem:

  • Verkehrsunternehmen und Mobilitätsdienstleister
  • Verwaltungen und Kommunen
  • Hochschulen und Forschungseinrichtungen
  • Startups und Tech-Experten
  • Logistikunternehmen
  • Studierende
  • Alle, die eine Fragestellung mitbringen oder Expertise einbringen wollen
Themen

Woran wird gearbeitet?

Die Themen kommen von den Teilnehmern selbst.

Fragestellungen werden vorab eingereicht, vom Organisationsteam kuratiert und am Veranstaltungstag vorgestellt. Dann bilden sich Teams – frei, nach Interesse.

Mögliche Themenfelder

Grenzüberschreitende Mobilität

Pendlerströme

Betriebliches Mobilitätsmanagement

Letzte Meile / Stadtlogistik

On-Demand-Mobilität

Mobilitätsdaten

Multimodale Wegeketten

E-Mobilität und Ladeinfrastruktur

Radverkehr und Mikromobilität

Tourismus und Mobilität

Themen-Board

Die eingereichten Themen

Problem 01

Gehwege für alle Lebensphasen – was ältere Fußgänger:innen zum Maßstab machen

Zu Fuß gehen ist die einzige Mobilitätsform, die alle Menschen betrifft – aber die Anforderungen an den Fußraum unterscheiden sich stark nach Lebensphase. Ältere Menschen sind überdurchschnittlich häufig zu Fuß unterwegs und damit besonders auf gut gestaltete Wege angewiesen: Sitzgelegenheiten in kurzen Abständen, ausreichend bemessene Ampelphasen, langsamer Verkehr, stolperfreie Oberflächen, Beleuchtung, Breite für Rollator oder Begleitperson.

Pendlerströme Multimodale Wegeketten
Ergebnis:
Umsetzungs-Roadmap mit nächsten Schritten
Idee 02

Den See umrunden ohne Auto – warum niemand mir das richtige Ticket zeigt

Wer den Bodensee mit Bus, Bahn, Schiff und Fähre bereisen will, findet keine App, die eine Verbindung über alle beteiligten Verbünde (bodo, VHB, OTV, VVV) und Verkehrsmittel hinweg anzeigt – jeder Verbund hat seine eigene Fahrplan-App, aber keine verknüpft die Teilstrecken zu einer durchgängigen Route. Selbst wenn die Verbindung gefunden ist, muss der Reisende selbst herausfinden, ob Einzeltickets der Verbünde oder das Bodensee Ticket als Tages-/3-Tages-Pass günstiger ist – bei jeder normalen Reiseplanung übernimmt das die App automatisch. Idee: eine App, die wie ein normaler Routenplaner funktioniert – Start und Ziel eingeben, die App kombiniert die Verbindung über alle Verbünde und Verkehrsmittel hinweg und bucht automatisch das beste/günstigste Ticket dafür.

Grenzüberschreitende Mobilität Radverkehr und Mikromobilität
Reifegrad:
Umsetzungsreif
Ergebnis:
Prototyp-Entwurf (Mockup, Papier, Klickdummy)
Gesucht:
Kontakte zu den Verkehrsverbünden für Datenzugang, Tarif-Know-how im grenzüberschreitenden ÖPNV, sowie Entwicklung und UX für den Prototyp.
Problem 03

Elektrische Fähren auf dem Bodensee

In Norwegen sind 85 elektrisch betriebene Autofähren in Betrieb - auf dem Bodensee null. Was müssen wir konkret tun und ändern, um die Elektrifizierung bei uns hinzubekommen? Welche Schritte können wir schon heute gehen, weil sie in jedem Fall sinnvoll sind?

Pendlerströme Multimodale Wegeketten E-Mobilität und Ladeinfrastruktur
Ergebnis:
Umsetzungs-Roadmap mit nächsten Schritten
Gesucht:
Stadtwerke, Kommunen, MdBs (wg. Regulierung), HTWG (Prof. Stein+Rebholz)
Problem 04

Erreichbarkeit für Tagesausflügler verbessern

Wie kann die tagestouristische Erreichbarkeit von Destinationen rund um den Bodensee durch besser vernetzte und durchgängige öffentliche Mobilitätsangebote aus grenznahen Nachbarregionen und die Kommunikation dazu verbessert werden, um die gefühlte Distanz zu verringern und bestehende Verkehrskapazitäten optimal zu nutzen?

Grenzüberschreitende Mobilität Tourismus und Mobilität
Ergebnis:
Lösungsskizze / Konzept auf einer Seite
Idee 05

Vernetzung interessierter Parteien – eine IG ÖV Vierländerregion Bodensee

ÖV ist kein Selbstzweck – viele Institutionen und Akteure in der Vierländerregion sind für ihren Erfolg und den Erfolg der Region von einer funktionierenden grenzüberschreitenden Mobilität abhängig. Sie bieten sich als Fürsprecher, als Sprachrohr und als Unterstützer für eine zukunftsgerichtete ÖV-Mobilität an und müssen abgeholt werden. Wie gelingt es, diese interessierten Parteien zu identifizieren, zu gewinnen, zu binden und wirksam für das gemeinsame Interesse zu vernetzen? In einem kulturell, regulativ und organisatorisch heterogenen Umfeld von vier Ländern und noch viel mehr regionalen Ausprägungen/Organisationsgrenzen kann dies eine besondere Herausforderung darstellen.

Vernetzung und Interessenbündelung
Reifegrad:
Erste Idee
Ergebnis:
Entscheidungsvorlage („so würden wir's angehen“)
Gesucht:
Eine wirksame, organisierte und wahrnehmbare Gruppe von Unterstützern, Sparringspartnern und Kommunikationsspezialisten, die Menschen zusammenbringen und auf Dauer Nutzen für die grenzüberschreitende Mobilität in der Region stiften.
Problem 06

Was fehlt generell für eine höhere ÖV-Nutzung im grenzüberschreitenden (Pendler-)Verkehr von/nach der Schweiz

Der Modal Split zwischen D und CH im Grenzraum ist nach wie vor nicht auf demselben Niveau wie innerhalb der jeweiligen Verbundräume in CH und D. Dasselbe gilt auch zwischen CH und A, A und D sowie zum FL. Obwohl einige Initiativen, Projekte und Angebote bereits bestehen, um Nutzungshemmnisse zu reduzieren – Zugang zum Ticket/durchgehende Tickets, Vermarktung/Kundeninformation –, sind weitere Ansätze und konkrete Ideen immer willkommen. Ggf. würden Ergebnisse auch helfen, Prioritäten besser zu setzen. Die Problemfeststellung oder die Lösung muss aber nicht zwingend immer direkt an der Grenze liegen – evtl. liegt sie auch an anderer Stelle in der Reisekette oder in Fragen von Kultur, Gewohnheiten, Bedürfnissen oder Heterogenität der relevanten Player?

Grenzüberschreitende Mobilität Pendlerströme Betriebliches Mobilitätsmanagement Mobilitätsdaten Tourismus und Mobilität
Ergebnis:
Umsetzungs-Roadmap mit nächsten Schritten
Gesucht:
Wissenschaftliche Herangehensweise und Begleitung, Vernetzung und Unterstützung mit/von jenen, die in ihrem Tätigkeitsfeld essentiell auf eine grenzüberschreitende Mobilität angewiesen sind.
Idee 07

Avimo Bike Club – Die Community-App für mehr Radfahren – mit Tracking, Fortschritt und Challenges

Wir sind Avimo Dienstrad, ein Dienstradanbieter aus Vorarlberg. In Deutschland und Österreich sind bereits sehr viele Diensträder im Einsatz. Doch ein vorhandenes Dienstrad wird nicht automatisch regelmäßig genutzt – insbesondere nicht für den Arbeitsweg. Wir möchten deshalb eine App entwickeln, die Menschen zum häufigeren Radfahren motiviert und zugleich regelmäßigen Radfahrer:innen einen echten Mehrwert bietet. Nutzer:innen sollen ihre Fahrten freiwillig erfassen, persönliche Fortschritte sehen, Ziele erreichen, an Challenges teilnehmen und sich gemeinsam mit anderen motivieren können. Die zentrale Frage lautet: Wie muss eine solche App aussehen, damit sie junge Menschen anspricht, Gelegenheitsfahrer:innen aktiviert und regelmäßige Radfahrer:innen dauerhaft begeistert?

Betriebliches Mobilitätsmanagement Mobilitätsdaten Radverkehr und Mikromobilität
Ergebnis:
Prototyp-Entwurf (Mockup, Papier, Klickdummy)
Gesucht:
Insbesondere Studierende und junge Menschen, die ihre Perspektive und Ideen einbringen möchten. Hilfreich sind Kenntnisse oder Interesse in den Bereichen UX/UI und App-Design, Gamification und Challenges, Verhaltenspsychologie und Motivation, App- und Softwareentwicklung, Datenschutz und freiwilliges Tracking, Radfahren und nachhaltige Mobilität.
Idee 08

Pendeln über die Grenze messen, ohne Daten herzugeben

Wie Menschen zwischen Konstanz, Kreuzlingen und dem Thurgau über die Grenze kommen (wie viele, wohin, zu welchem Zweck, mit welchem Verkehrsmittel), weiß heute niemand genau. Die Statistikplattform Bodensee schreibt selbst, dass ihre Datenlage nicht einmal zeigt, ob Grenzgänger innerhalb der Region pendeln; das grenzüberschreitende Gesamtverkehrskonzept Kreuzlingen–Konstanz nennt seine Zahlen zum öffentlichen Verkehr eine „grobe Schätzung“; und der Bund fragt im Prüfbericht zum Agglomerationsprogramm, wie die angestrebte Verlagerung vom Auto erreicht werden soll. Die Daten dazu gibt es, aber verteilt auf Verkehrsbetriebe, Parkhäuser, Arbeitgeber und Behörden in zwei Ländern, und niemand darf sie zusammenlegen. Wir rechnen die Antwort aus, ohne sie zusammenzulegen, auf zwei Ebenen: 1. ohne Verknüpfung aus Zahlen, die die Halter schon haben (Zählungen, Summen), zu Verkehrsmittelanteilen an der Grenze und geschätzten Quelle-Ziel-Strömen; 2. mit Verknüpfung dort, wo Daten je Person oder Fahrzeug vorliegen (Arbeitgeber, Parkhäuser, Abos), über einen gemeinsamen Schlüssel, ohne dass jemand die Liste des anderen sieht. Werkzeuge: sichere Mehrparteienberechnung (MPC), private Schnittmengenberechnung (PSI), Differential Privacy (DP). Die Rohdaten bleiben bei ihren Haltern und im Land.

Grenzüberschreitende Mobilität Pendlerströme Mobilitätsdaten
Reifegrad:
Erste Idee
Ergebnis:
Prototyp-Entwurf (Mockup, Papier, Klickdummy)
Gesucht:
Mathematik & Statistik, Datenhalter aller Couleur
Problem 09

Mikromobilität für Menschen mit Handicap

Wie kann Mikromobilität für Menschen mit Handicap verfügbar gemacht werden und welche Randbedingungen müssen dabei erfüllt werden? Ansatz: Elektromobil-Sharing?!

Radverkehr und Mikromobilität
+ Platz für Ihr Thema

Thema einreichen

Ein Problem, das drängt, oder eine Idee, für die noch Mitstreiter fehlen? Jetzt vorab einreichen. Wir kuratieren alle Einreichungen – am 2. Oktober werden daraus die Themen, an denen Teams gemeinsam arbeiten.

Auch ein Problem reicht: Die Einreichung muss nicht fertig gedacht sein – ein klar beschriebenes Problem genügt. Wichtig ist nur das Einreichen vorab, damit am Veranstaltungstag passende Teams dafür bereitstehen.

Ich bringe mit …

Wird zur Karte am Themen-Board am Veranstaltungstag.

Was soll am Ende des Tages auf dem Tisch liegen?

Realistisch für einen Tag – kein fertiges Produkt.

Weitere Angaben (optional – hilft uns beim Kuratieren)
Themenfeld (Mehrfachauswahl, optional)

Wer oder welche Expertise wird am Tisch gebraucht? Hilft uns, schnell passende Teams zu bilden.

Zur Person

Vorschau · Karte am Themen-Board

Thema —

Titel erscheint hier

Kurzbeschreibung erscheint hier.

Ergebnis:
—
Gesucht:
—
Ablauf

Von der Fragestellung zum Lösungsansatz

ab 9:30

Ankommen

10:00

Kick-off

10:15

Themen-Pitches

10:45

Teamfindung

11:00

Arbeitsphase

17:00

Abschluss

17:45

Wie es weitergeht

ab 18:00

Netzwerk-Ausklang

Essen und Getränke sind den ganzen Tag über inklusive.

FAQ

Häufige Fragen

Was ist CROSSING FORWARD?

CROSSING FORWARD ist ein eintägiges Arbeitsformat für die Zukunft der Mobilität in der Bodenseeregion. Vorab eingereichte, kuratierte Fragestellungen werden am Veranstaltungstag vorgestellt; Teams bilden sich und erarbeiten gemeinsam Lösungsansätze mit konkreten nächsten Schritten.

Wann und wo findet CROSSING FORWARD statt?

Am Freitag, 2. Oktober 2026 in der IHK Hochrhein-Bodensee, Reichenaustraße 21, 78467 Konstanz. Check-in ab 9:30 Uhr, Kick-off um 10:00 Uhr.

Was kostet die Teilnahme?

Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Plätze sind begrenzt – eine Anmeldung ist erforderlich.

Für wen ist die Veranstaltung gedacht?

Für alle, die Mobilität in der Bodenseeregion mitgestalten wollen: Verkehrsunternehmen und Mobilitätsdienstleister, Verwaltungen und Kommunen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Startups und Tech-Experten, Logistikunternehmen, Studierende sowie alle, die eine Fragestellung mitbringen oder Expertise einbringen wollen.

Muss ich ein eigenes Thema mitbringen?

Nein. Ein Thema einzureichen ist möglich, aber keine Voraussetzung. Man kann ebenso mitarbeiten und die eigene Expertise in bestehende Fragestellungen einbringen.

Wie reiche ich ein Thema ein?

Über das Formular „Thema einreichen" auf dieser Seite. Die eingereichten Themen werden vorab kuratiert und am Veranstaltungstag vorgestellt.

Dabei sein

Begrenzte Plätze, ein Tag, konkrete Ergebnisse. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Partner

Wer steht dahinter?

Veranstalter

Veranstaltungspartner

Im Rahmen von

Ein Projekt gefördert durch das Interreg ABH Programm

Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein – Kofinanziert von der Europäischen Union Schweizerische Eidgenossenschaft Wissenschaftsverbund Vierländerregion Bodensee
Kontakt

Fragen?

Fragen zu CROSSING FORWARD? Gern direkt über das Formular.